Armut (c) Barbara Bechtloff

Armut

„Die Anzahl der Menschen, die in Armut leben nimmt zu." - „Immer mehr Kinder leben in Armut." - „Durch die hohen Energiepreise drohen immer mehr Stromsperren." - „Menschen müssen sich zwischen Heizen und Kochen entscheiden." - „Der Grad der Bildung hängt vom Einkommen der Eltern ab." Diese Aussage sind seit Jahren durch Untersuchungen und Statistiken belegt.

Belegt ist auch, dass geringes Einkommen die Möglichkeit nimmt, sich am gesellschaftlichen Leben zu beteiligen,  Bildung zu erlangen und gesundheitliche Vorsorge zu treffen. Menschen zu befähigen, ihr Leben wieder selbst in die Hand zu nehmen und Missstände, die zu einer Verarmung führen, aufzudecken und Veränderungen herbeizuführen - das ist Aufgabe der Caritas.

Schluss mit der Ausgrenzung (c) DiCV Szillat

Schluss mit der Ausgrenzung

Diese Handreichung soll haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Caritas dazu anregen, über Armut und Ausgrenzung differenziert zu denken und zu sprechen und durch armutssensibles Handeln zum Ausstieg aus der Ausgrenzung beizutragen.

Zwischen Sozialstaat und Barmherzigkeit (c) Barbara Bechtloff

Zwischen Sozialstaat und Barmherzigkeit

Tafeln und Lebensmittelausgaben sind nicht unumstritten. In unserem Sozialstaat sollten Menschen, um satt zu werden, nicht auf die Barmherzigkeit anderer angewiesen sein. Gleichzeitig gibt es Menschen, die keine Leistungen beantragen oder aus anderen Gründen zu wenig Geld zur Verfügung haben.

kinderarmut

Kinderarmut

Etwa 4,4 Millionen Kinder in Deutschland sind von Armut betroffen, rund 1,4 Millionen mehr als bisher angenommen – so Schätzungen des Deutschen Kinderschutzbundes. Der Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln fordert schon seit über zehn Jahren die Einführung eines kostenlosen Mittagessens an Schulen und Kitas.

Raus aus der Armut (c) Barbara Bechtloff

Raus aus der Armut

Die Nationale Armutskonferenz wendet sich mit klarer Sprache gegen eine Politik, die Armut nur verwaltet oder lindert – anstatt sie aktiv zu bekämpfen.

Zum 25-jährigen Bestehen hat sie die Broschüre „Raus aus der Armut“ herausgebracht.

16.1% der Deutschen sind armutsgefährdet *
18.4% aller Kinder in NRW leben von Hartz IV **
32.286 Menschen in NRW sind wohnungslos ***
1.74Mio. Menschen in NRW sind über­schuldet ****

Quellen: * Leben in Europa (EU-SILC) | ** Bertelsmann-Stiftung | *** Wohnungslosenstatistik NRW | **** Creditreform

Was es bedeutet, arm zu sein

Ihre Ansprechpartnerin

Michaela Hofmann

Michaela Hofmann

Referentin für
Allgemeine Sozialberatung, Armutsfragen, Frauenhäuser und Gewaltschutz