Kultur & Religion (c) Thomas Gleißner

Gesellschaftlicher und religiöser Wandel

Deutschland und Europa entwickeln sich zu multikulturellen und multireligiösen Gesellschaften Darin steckt viel Potenzial - gleichzeitig stellen sich Herausforderungen. Menschen unterschiedlicher kultureller Herkunft und religiöser Beheimatung leben Tür an Tür. Dem friedlichen Zusammenleben förderlich ist es, sich mit dem Eigenen und dem Fremden auseinander zu setzen.

Schon 2006 hat der Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln e. V. die interkulturelle Öffnung zum strategischen Ziel der Caritas im Erzbistum Köln erklärt. Alle Menschen, unabhängig von ihrer Herkunft, kulturellen oder religiösen Prägung sollen gleichberechtigten Zugang zu Diensten und Einrichtungen der Caritas haben. Mitarbeitende aller Caritas- und Fachverbände sollen interkulturelle und interreligiöse Kompetenz erwerben.

Seit 2007 hat es vielfältige Angebote und Initiativen zur Umsetzung einer interkulturell und interreligiös kompetenten Caritas gegeben. Das "Wissen" alleine macht aber noch nicht kompetent. Die notwendige offene "Haltung" und der RESPEKT vor anderen kulturellen und religiösen Formen des Lebens sind mindestens ebenso wichtig.

Folgende Initiativen und Angebote der Abteilung Integration und Migration im Diözesan-Caritasverband machen vorstellbar und gern auch nachahmbar, wie multikulturelle und multireligiöse Offenheit und Kompetenz entwickelt werden können.

Aktuelle Angebote und Initiativen

Engel der Kulturen

Das diözesane Vernetzungs-Projekt "vielfalt. viel wert.", das diözesane Pilotprojekt "Wege gehen" und die 'young caritas' beim Caritasverband für den Oberbergischen Kreis e. V. ermöglichten gemeinsam mit weiteren Kooperationspartnern aus dem Gemeinwesen, den "Engel der Kulturen" in Engelskirchen.

Hier zum Filmbeitrag  

Masterstudiengang interreligiöse Dialogkompetenz

Der Studiengang findet in Kooperation zwischen der Katholischen Hochschule NRW, Abt. Köln (KatHo) , dem Erzbistum Köln, Referat Dialog und Verkündigung, dem Diözesan-Caritasverband, Abt. Integration und Migration und der Philosophisch-theologischen Hochschule der Steyler statt.

 

Referenten-Hinweise

Unser langjähriger, jetzt in den Ruhestand gegangener Koorperationspartner im Referat für Dialog und Verkündigung des Erzbistums Köln, Dr. Werner Höbsch steht für fachspezifische Themen weiterhin als Referent zur Verfügung:

Themen:

  • Ansätze und Wege des interreligiösen Dialogs
  • Theologie der Religionen
  • Buddhismus im Westen
  • Religion und Gewalt
  • Karl May und der interreligiöse Dialog

Kontakt:
E-Mail: werner.hoebsch@gmx.de
Tel.: 0162 / 954 12 18

Unser langjähriger, jetzt in den Ruhestand gegangener Kooperationspartner der Katholischen Hochschule NRW (Abt. Köln), Prof. Dr. Josef Freise, steht für fachspezifische Themen weiterhin als Referent zur Verfügung:

Themen:

  • Kulturelle und religiöse Vielfalt nach Zuwanderung
  • Kultur- und religionssensible Soziale Arbeit
  • Gewaltfreie Konfliktbearbeitung in einer gespaltenen Gesellschaft
  • Weltanschaulicher und interreligiöser Dialog in der säkularisierten Gesellschaft
  • Achtsamkeit und Spiritualität der Religionen: Wege zu einem friedlichen Miteinander

Hompage: www.Josef-Freise.de

Kontakt:
E-Mail: j.freise@katho-nrw.de
Tel.: 02631 / 35 21 21

Ihr Ansprechpartner

Dorothea Herwe

Heinz Müller

Abteilungsleiter
Integration und Migration

Georgstraße 7
50676 Köln