Europa

Europa

Der Einsatz der Caritas für ein gerechtes und soziales Miteinander macht nicht an den Grenzen des Nationalstaats halt.

Deshalb setzt sich der Caritasverband für das Erzbistum Köln zusammen mit vielen anderen Organisationen und Menschen guten Willens auch international für gerechte Lebensbedingungen, für die Einhaltung der Menschenrechte, Solidarität und die Schaffung sozialer Mindeststandards ein.

Insbesondere im zusammenwachsenden Europa werden der Austausch von Wissen und Erfahrungen und die Stärkung der internationalen Netzwerkarbeit der Caritas der Kirche immer wichtiger. Alle Arbeitsbereiche der Caritas sind gefordert, die europäische Dimension noch stärker einzubeziehen und sich für den Prozess der Europäisierung der Caritas-Arbeit zu öffnen. Die Abteilung Europa und Arbeitsmarktpolitik im Caritasverband für das Erzbistum Köln bietet hierzu Beratung und Unterstützung an.

E_Reader

Reader zu EU-geförderten Projekten

Caritative Träger im Erzbistum Köln setzen sich auch im Förderzeitraum 2021–2027 mit EU-Fördermitteln für soziale und berufliche Integration ein – von der Unterstützung für arbeitslose Menschen über die Beratungen für prekär Beschäftigte bis zur Integration geflüchteter Menschen. Möchten Sie erfahren, wie europäische Förderprogramme unsere Region stärken und welche Möglichkeiten sich für soziale Projekte bieten? Alle Details finden Sie in unserem neuen Reader. 

Broschüre „Arbeit – Bildung – Zukunft“ (Europäische Fördermittel 2014-2020)

Europäische Fördermittel

 

Zu bürokratisch, zu kompliziert – sind europäische Förderprogramme wirklich so? Die Caritas im Erzbistum Köln engagiert sich in vielen EU-Programmen und führt innovative Projekte mit Mitteln der Europäischen Union durch.
Die Vielfalt der Vorhaben vor Ort stellt die Broschüre „Arbeit-Bildung-Zukunft“ vor.

 

Eine Familie von Völkern

„Eine Familie von Völkern“

"Eine Familie von Völkern" - so nannte Papst Franziskus Europa anlässlich der Verleihung des Karlspreises 2017. In diesem Sinne sucht die Caritas immer wieder die Begegnung und den Austausch mit Kolleginnen und Kollegen in anderen europäischen Ländern - auch, um voneinander zu lernen. Die Broschüre „Wer was bewegen will, muss sich bewegen“ zeigt, wo und wie sich Caritas-Mitarbeitende in Europa begegneten.

Eine Familie von Völkern

#ESFWIRKTVORORT

Ein starkes Europa braucht einen starken ESF

Europa steht vor großen Herausforderungen. Gerade jetzt braucht es eine Politik, die den sozialen Zusammenhalt stärkt, nicht schwächt. Der Europäische Sozialfonds (ESF) ist seit 1957 das zentrale Instrument, das sicherstellt: Europa wächst nicht nur als Wirtschafts- und Währungsunion zusammen. Europa wächst auch als Werteunion, die das Wohlergehen ihrer Völker sicherstellt und soziale Gerechtigkeit und sozialen Schutz fördert. Der ESF leistet einen wesentlichen Beitrag dazu, den sozialen Zusammenhalt in und zwischen den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union (EU) zu stärken. Der ESF ist deshalb so etwas wie „das soziale Gesicht Europas“.

Alle sieben Jahre wird in der EU zur strategischen Planung der gemeinsamen Vorhaben ein sog. Mehrjähriger Finanzrahmen (MFR) verabschiedet. Er hat weitreichende Bedeutung auch für die Caritas. Denn es geht um die Zukunft von Förderprogrammen. Noch agieren wir innerhalb des MFR 2021-2027. Doch schon jetzt wird daran gearbeitet, wie es ab 2028 weitergehen soll. Die EU-Kommission plant umfassende Reformen und will die Struktur des gesamten EU-Haushalts fundamental verändern. Die Wohlfahrtsverbände befürchten gravierende Kürzungen, vor allem für den ESF.

Die Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege NRW hat die wichtigsten Fakten auf einem Blatt zusammengefasst.

Vertiefende Informationen, Argumente und praktische Handlungsempfehlungen finden Sie hier.

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452 Millionen Menschen leben in der EU
105 Millionen Menschen sind arm oder von Armut bedroht
5.9 Prozent beträgt die Arbeitslosenquote in der EU
15.2 Prozent beträgt die Jugendarbeitslosigkeit in der EU