Ein starkes Europa braucht einen starken ESF
Europa steht vor großen Herausforderungen. Gerade jetzt braucht es eine Politik, die den sozialen Zusammenhalt stärkt, nicht schwächt. Der Europäische Sozialfonds (ESF) ist seit 1957 das zentrale Instrument, das sicherstellt: Europa wächst nicht nur als Wirtschafts- und Währungsunion zusammen. Europa wächst auch als Werteunion, die das Wohlergehen ihrer Völker sicherstellt und soziale Gerechtigkeit und sozialen Schutz fördert. Der ESF leistet einen wesentlichen Beitrag dazu, den sozialen Zusammenhalt in und zwischen den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union (EU) zu stärken. Der ESF ist deshalb so etwas wie „das soziale Gesicht Europas“.
Alle sieben Jahre wird in der EU zur strategischen Planung der gemeinsamen Vorhaben ein sog. Mehrjähriger Finanzrahmen (MFR) verabschiedet. Er hat weitreichende Bedeutung auch für die Caritas. Denn es geht um die Zukunft von Förderprogrammen. Noch agieren wir innerhalb des MFR 2021-2027. Doch schon jetzt wird daran gearbeitet, wie es ab 2028 weitergehen soll. Die EU-Kommission plant umfassende Reformen und will die Struktur des gesamten EU-Haushalts fundamental verändern. Die Wohlfahrtsverbände befürchten gravierende Kürzungen, vor allem für den ESF.
Die Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege NRW hat die wichtigsten Fakten auf einem Blatt zusammengefasst.
Vertiefende Informationen, Argumente und praktische Handlungsempfehlungen finden Sie hier.