Elternschaft (c) Barbara Bechtloff

Elternschaft

Das Leben mit Kindern ist sinnstiftend und erfüllend, aber gleichzeitig auch voller Herausforderungen und mit viel Verzicht für Eltern verbunden. Statt eines geplanten Besuchs bei Freunden verbringen Eltern nicht selten den Tag beim Kinderarzt, weil das Kind morgens mit Fieber aufgewacht ist. Da müssen Eltern dann eben durch. Eltern sein bedeutet, über Jahre damit umzugehen, dass große Teile des Tages fremdbestimmt ist. Kaum eine anderere Aufgabe als die Elternschaft verlangt eine solche Flexibilität ab. 

 

Wenn Eltern das Gefühl haben, das Elternsein wächst ihnen über den Kopf, können sie sich zwar damit trösten, dass es fast allen Eltern so geht. Trotzdem tut manchmal ein Blick von außen gut. Die Ehe-, Familien- und Lebensberatung im Erzbistum Köln berät Eltern bei der Entwicklung Ihres Kindes, Erziehungsfragen oder Problemen in Kindergarten und Schule. Genauso aber bei Familienkrisen oder Fragen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Es gibt u.a. Einzelberatung und familientherapeutische Gespräche.

Die katholischen Beratungsstellen für Ehe-, Familien- und Lebensfragen erfüllen einen wichtigen Grundauftrag der Kirche – gleichzeitig nehmen sie wesentliche Aufgaben im Rahmen der Kinder- und Jugendhilfe wahr.

In jeder der zwölf Beratungsstellen im Erzbistum Köln finden Sie ein Team von Ehe-, Familien- und Lebensberaterinnen und –beratern, die alle über eine Ausbildung zum Ehe-, Familien- und Lebensberater und zusätzliche psychotherapeutische Qualifikationen verfügen. 

Anerkannte Adoptions- und Pflegekinderdienste suchen Paare oder Familien, die Freude am Zusammenleben mit Kindern haben. Sie vermitteln Kinder in Adoptions- oder Pflegefamilien und beraten und begleiten unabhängig von Nationalität, Religionszugehörigkeit oder Weltanschauung - qualifiziert und vertraulich.

Anke Hirsch

Anke Hirsch

Referentin für
Schwangerschaftsberatung „esperanza", Adoptions- und Pflegekinderdienste

Viele Mütter sind durch Familie, Beruf und Haushalt häufig über ihre körperlichen und seelischen Grenzen hinaus belastet. Sie brauchen Hilfe, wissen aber oft nicht, an wen sie sich wenden können. Eine Mutter-Kind-Kur oder eine Mütter-Kur kann der erste Schritt sein zum Gesundwerden.

Ingrid Kahlke-Effenberger (c) Martin Karski

Ingrid Kahlke-Effenberger

Referentin für Kur- und Erholungsberatung

Wenn in der Familie Mutter oder Vater, die den Haushalt führen, plötzlich ausfallen, zum Beispiel wegen einer Krankheit oder eines Unfalls, haben Familien Anspruch auf Familienpflege. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Familienpflege leisten in solchen Krisen praktische Unterstützung im Alltag. Sie führen den Haushalt weiter und kümmern sich um die Betreuung der Kinder. Darüber hinaus übernehmen sie in manchen Fällen auch die pflegerische Versorgung von kranken und hilfsbedürftigen Familienangehörigen.

Übersicht der Ortscaritasverbände, die Familienpflege anbieten

Das Meinwerk-Institut in Paderborn, das dem Deutschen Verband IN VIA Katholische Mädchensozialarbeit angeschlossen ist, bietet Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten für Familienpflegerinnen. Ebenso das Fachseminar für Alten- und Familienpflege in Neuss.

Ihr Ansprechpartner

Georg Seegers (c) Martin Karski

Georg Seegers

Referent für Erziehungsberatung