Klimaschutz in der Caritas (c) Caritas

Klimaschutz und Nachhaltigkeit im Diözesan-Caritasverband

Der Klimawandel erfordert ambitionierte Klimaschutzanstrengungen. Die Delegiertenversammlung des Deutschen Caritasverbandes hat Ende 2020 beschlossen, dass die Caritas sich auf den Weg macht, bis 2030 klimaneutral zu werden. Ein Ziel, das Anstrengungen aller Verbände und Einrichtungen erfordert und zu dem der Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln einen Beitrag leisten wird. 

Mit der Einrichtung der Stelle einer Klimaschutzbeauftragten und der Einberufung einer arbeitsfeldübergreifenden „Koordinierungsgruppe Klimaschutz" hat sich der Verband Anfang 2022 auf den Weg gemacht, Klimaschutz und Nachhaltigkeit im eigenen Haus systematisch voranzutreiben und seine Mitglieder durch Vernetzung und Beratung bei eigenen Klimaschutzaktivitäten zu unterstützen. Die fundierte Beratung der Mitglieder zu allen Facetten des Klimaschutzes verstärken seit 2024 ein Referent für Photovoltaik und seit Frühjahr 2025 zwei Klimaschutzkoordinatorinnen im Klimaschutz-Team des Diözesan-Caritasverbandes. 

Zur operativen Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen im eigenen Verband fokussiert  der Diözesan-Caritasverband insbesondere die Bereiche

  • Einkauf/Beschaffung (Mobilität, Büromaterial, IT, Textilien, Energie)
  • Baubegleitung und energieeffiziente Gebäudesanierung
  • Ressourceneinsparung im Geschäftsbetrieb (Mobilität, Müll, Energie, Wasser, Verpflegung, Büromaterial)
  • Finanzanlagen.


Als erste Meilensteine sind die energetische Sanierung der Geschäftsstelle (2025), die Inbetriebnahme einer ersten Photovoltaikanlage auf dem Dach der Geschäftsstelle (2025) und die Selbstverpflichtung auf nachhaltige Verpflegung im Verbund mit den weiteren Diözesan-Caritasverbänden Nordrhein-Westfalens (2024) zu nennen.

Relevante Klimaschutzaspekte werden künftig in allen Fach- und Beratungsbereichen des Diözesan-Caritasverbandes in die Arbeit integriert. Dazu gehört auch die Organisation von Klimaschutz-Fortbildungen auf dem Caritas Campus des Diözesan-Caritasverbandes sowie das jährlich stattfindende Klima-Forum für Wohlfahrt und Kirche. Die genannten Bereiche sind auch Gegenstand der Zusammenarbeit mit den Mitgliedsorganisationen und diözesanen Akteuren.

Als Dachverband zeigt der Diözesan-Caritasverband in seiner Lobbyarbeit Hürden auf, die einer Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen in der Sozialwirtschaft entgegenstehen und wirkt an Refinanzierungslösungen mit. Dabei kooperiert der Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln mit den weiteren Diözesan-Caritasverbänden in Nordrhein-Westfalen und der Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege NRW und handelt auf Bundesebene vernetzt im Deutschen Caritasverband 

 

Der Vorstand des DiCV hat eine Selbstverpflichtung zur strategischen Verankerung von Klimaschutz beschlossen. Angesichts der strategischen Bedeutung dieser Weichenstellung ist auch die Zustimmung des Diözesan-Caritasrates eingeholt worden. In der Erklärung verpflichtet sich der DiCV, 

  • ein Klimaschutzkonzept für den Verband zu entwickeln und unter Einbeziehung des Engagements der Mitarbeitenden umzusetzen.
  • innerbetriebliche Treibhausgasemissionen auf Basis bewährter Verfahren jährlich zu ermitteln und ein signifikantes Ziel für die jährliche CO2-Emissionsminderung nach Handlungsfeldern zu formulieren.
  • über die Klimaschutzziele und den Umsetzungsstand auf der Internetseite kontinuierlich und transparent zu berichten.
  • sich im Rahmen der Lobby- und Öffentlichkeitsarbeit sowie in der Arbeit mit den Mitgliedsorganisationen für die Belange des Klimaschutzes einzusetzen.

 

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Die Erfassung des Status quo der Klimawirkung in Treibhausgasbilanzen schafft eine solide Grundlage dafür, effektive und kosteneffiziente Maßnahmen zu identifizieren und umzusetzen und den Verband nachhaltig und zukunftsfähig aufzustellen. Der Diözesan-Caritasverband hat in 2024 eine erste umfassende Datenerfassung für das Basisjahr 2023 vorgenommen und im Jahr 2025 seine erste Treibhausgasbilanz nach dem Standard des Greenhouse Gas Protocol vorgelegt. Die Erfassung wird fortgeführt und jährlich als Treibhausgasbilanz veröffentlicht.

Der Diözesan-Caritasverband hat durch Zahlung eines sog. KlimaPlusBeitrags Verantwortung für die verursachten Emissionen übernommen und eine entsprechende Spende zur Finanzierung von Klimaschutzprojekten geleistet.

Auf Basis dieser Daten wird ein Klimaschutzkonzept mit konkreten Maßnahmen und Reduktionszielen entwickelt (2026/27).

Zugleich sind die Daten Basis für die Nachhaltigkeitsberichterstattung des Diözesan-Caritasverbandes.

Seine Mitgliedsorganisationen unterstützt der DiCV im NKI-Projekt Klimaschutzkoordination kostenfrei bei der Treibhausgasbilanzierung.

Zum NKI-Projekt Klimaschutzkoordination

Zur Treibhausgasbilanz des DiCV 

Zum Zertifikat KlimaPlusBeitrag

Der Fokus des DiCV-Klimateams liegt mit dem Klimaschutz auf der ökologischen Nachhaltigkeit, die als Teilmenge eines umfassenden Nachhaltigkeitsbegriffs zu verstehen ist. Der Diözesan-Caritasverband hat einen ersten Nachhaltigkeitsbericht nach dem Konzept des Deutschen Nachhaltigkeitskodexes (DNK) erstellt, der in der Datenbank des DNK veröffentlicht ist. Perspektivisch wird der DiCV über die DNK-Plattform nach dem europäischen Standard für das freiwillige Nachhaltigkeits-Reporting (Voluntary Standard der EU) berichten. 

Download der DNK-Erklärung des DiCV Köln

Der DNK ist ein kostenfreies, standardisiertes Instrument, das die Bundesregierung Unternehmen zur Verfügung stellt, um damit dokumentieren zu können, wie nachhaltig sie arbeiten: im Themenfeld Klimaschutz unter Einbeziehung der Treibhausgasbilanz, aber auch zu den weiteren Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen. Der DNK bietet unterschiedliche Plattformen für die Nachhaltigkeitsberichterstattung:

  • die freiwillige Nachhaltigkeitsberichterstattung nach dem Voluntary Standard der EU (bislang VSME),
  • die erweiterte freiwilligen Berichterstattung (comprehensive tool), die alle ESG-Anforderungen von zuliefernden Unternehmen, Banken und anderen Stakeholdern abdeckt, die diese zur eigenen Nachhaltigkeitsberichterstattung benötigen,
  • sowie zur verpflichtenden Nachhaltigkeitsberichterstattung nach CSRD.

Gleichzeitig ist er als Instrument der strategischen Organisationsentwicklung nutzbar.

Zur Plattform Deutscher Nachhaltigkeitskodex.

Ein zum DNK alternatives Berichtskonzept ist die Gemeinwohlbilanzierung (GWÖ).

 

Kostenfreie Arbeitshilfe

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (BAGFW) hat eine kostenfreie Arbeitshilfe zur freiwilligen Nachhaltigkeitsberichterstattung in der Sozialwirtschaft erarbeitet. Der Leitfaden priorisiert, gibt hilfreiche Hinweise und praktische Beispiele. Er ist als pdf-Download verfügbar, außerdem sind die Hinweise auf der Berichts-Plattform des DNK integriert.

Download des DNK-Leitfadens der BAGFW

 

Nachhaltigkeitsberichtspflicht

Der Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln e.V. unterliegt aktuell keiner Nachhaltigkeitsberichtspflicht, die Berichterstattung erfolgt auf freiwilliger Basis. Mit der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) der EU wird die Nachhaltigkeitsberichtspflicht über kapitalmarktorientierte Unternehmen hinaus ausgeweitet. Sie greift im Jahr 2028 für das Geschäftsjahr 2027. Die Pflicht zur Nachhaltigkeitsberichterstattung gemäß CSRD greift ab

 

≥ 1.000 Mitarbeitende

≥ 450 Millionen Euro Umsatzerlöse

 

Nachhaltigkeitsmanagement als Chance

Nachhaltigkeitsmanagement und die darauf aufbauende Berichterstattung ist jedoch nicht nur eine potenzielle Verpflichtung, sondern auch eine Chance. Rechtsträger, die sich hier systematisch aufstellen, profitieren von besseren Finanzierungsbedingungen (z.B. bei der Kreditvergabe von Banken für die Modernisierung von Sozialimmobilien), von erhöhter Attraktivität für Mitarbeitende und stellen sich insgesamt zukunftsfähig auf. Auch nicht berichtspflichtige Unternehmen können somit von einer freiwilligen Nachhaltigkeitsberichterstattung profitieren.

Zudem sind Verbände und Einrichtungen schon jetzt zunehmend mit Anforderungen von Banken und anderen Stakeholdern konfrontiert, die Nachhaltigkeitskennzahlen einfordern, um ihre eigene Berichtspflicht zu erfüllen. Banken sind verpflichtet, Nachhaltigkeitsaspekte bei der Kreditgewährung und bei der Konditionengestaltung zu berücksichtigen, und zwar Nachhaltigkeitsaspekte des finanzierten Objekts (z.B. Energieeffizienz), des Kreditnehmers (nachhaltige Ausrichtung) und bei der gestellten Sicherheit. So beeinflusst die eigene Nachhaltigkeit und deren Dokumentation perspektivisch die Gewährung von Krediten und den Zins.

Der DiCV Köln teilt daher die Empfehlung des Deutschen Caritasverbandes vom 14.3.2025:

„Der Deutsche Caritasverband empfiehlt seinen Mitgliedern unabhängig von der ggfs. wirksamen verpflichtenden Berichterstattung eine angemessene freiwillige Nachhaltigkeitsberichterstattung und weist auf die verschiedenen bestehenden Standards hin (VSME der EU, Deutscher Nachhaltigkeitskodex, Gemeinwohlmatrix der Gemeinwohlökonomie, We Impact und andere).“

 

10 Thesen für einen sozialen und ökologischen Neustart

Gemeinsam mit 39 weiteren Verbänden und Organisationen hat die Caritas „10 Thesen für einen sozialen und ökologischen Neustart“ unterzeichnet. Das breite Bündnis aus Wohlfahrtsverbänden, Umweltverbänden, Kirchen, Nationaler Armutskonferenz und weiteren zivilgesellschaftlichen Akteuren sagt: So kann es nicht mehr weitergehen! Klimawandel, Naturzerstörung und Verlust der Biodiversität sind Existenzkrisen für die Menschheit. Soziale und ökologische Fragen gehören zusammen und brauchen gemeinsame Antworten. Das Bündnis fordert unter anderem eine naturverträgliche und sozial gerechte Energiewende, Maßnahmen gegen Naturzerstörung und für den Erhalt der Biodiversität, eine Teilhabe aller an umweltschonender Mobilität, eine klimaschonende Landwirtschaft und nachhaltige Arbeitsformen. 

 

Mehr Informationen finden Sie hier

Klimaschutzkoordination im DiCV Köln - Unsere Angebote

Im Projekt „Klimaschutzkoordination in der Caritas Erzbistum Köln“ verstärken zwei Klimaschutzkoordinatorinnen das Klima-Team des DiCV, gefördert durch die Nationale Klimaschutzinitiative. Sie unterstützen teilnehmende Mitgliedsorganisationen gezielt bei der Treibhausgasbilanzierung und in ihrem Engagement für den Klimaschutz. Der Projekteinstieg weiterer DiCV-Mitglieder ist noch möglich.

Zum NKI-Projekt Klimaschutzkoordination 

Mehr Informationen finden Sie hier

Die in Kooperation mit der Abteilung Schöpfungsverantwortung des Erzbischöflichen Generalvikariats erstellten Checklisten zum Einsparen von Strom- und Heizenergie geben einen Überblick über mögliche fachspezifische Ansatzpunkte für einzelne Fachbereiche der Caritas und enthalten darüber hinaus eine Liste zum Abhaken und gegebenenfalls zur Wiedervorlage.

 

16. Juli 2026: Webinar zu Klimarisikoanalyse: Risiken erkennen und steuern (Curacon)

Hitzewellen, Stürme und Starkregen treffen besonders die Menschen, die in Ihren Einrichtungen versorgt werden, und können Versorgungssicherheit sowie Infrastruktur erheblich beeinträchtigen. Eine Klimarisikoanalyse macht sichtbar, welche Standorte besonders gefährdet sind und inwiefern sie etwa durch Hochwasser oder Starkregen betroffen sein können. In einem kostenfreien Webinar zeigt die Curacon, was eine Klimarisikoanalyse inhaltlich umfasst, wie Klimarisiken praxisnah, wissenschaftlich fundiert und berichtskonform (nach ESRS/VSME) erfasst und bewertet werden können und wie die Ergebnisse in konkrete Maßnahmen zur Klimaanpassung und Ihre Nachhaltigkeitsstrategie einfließen. Zudem erhalten Sie einen Überblick, welche Anforderungen Banken stellen und welche Unterstützungsmöglichkeiten Curacon bietet.

16. Juli 2026, 11:00 – 12:00 Uhr, online, kostenfrei, Anmeldung hier.

 

21. Juli 2026: Gap-Analyse und Datenerhebung | Nachhaltigkeitslernreise  

In diesem Webinar lernen Sie, wie sie Lücken in ihren vorhandenen Nachhaltigkeitsinformationen erkennen und systematisch Daten für ihre Berichterstellung erheben. Es wird ein realistischer Projektablauf von der Gap-Analyse (Soll-Ist-Abgleich) über die Datenerhebung bis zum fertigen Bericht vorgestellt, ergänzt durch Praxisfälle zur Gestaltung dieses Prozesses.

21. Juli 2026, 14:00 bis 15:00 Uhr, online, kostenfrei, Anmeldung hier.

 

22. Juli 2026: 4. DigiSnack Photovoltaik: Erste Schritte zur eigenen PV-Anlage

Der Ko-Kreis PV lädt herzlich zum vierten DigiSnack ein. Er gibt einen kompakten Überblick über die ersten Schritte auf dem Weg zur eigenen PV-Anlage. Behandelt werden die Eignung von Gebäuden, mögliche Auswirkungen von Dachsanierungen, statische Voraussetzungen, steuerrechtliche Fragestellungen sowie Hilfsmittel zur ersten Potenzialabschätzung, wie das Solarkataster NRW. Die Teilnahme erfolgt über folgenden Link zu zur Teams-Veranstaltung finde Sie unten (Besprechungs-ID: 363 030 549 178 880; Passcode: Vk6a2rG9).

Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an Personen, die einen praxisnahen Einstieg in die technischen, wirtschaftlichen und organisatorischen Grundlagen suchen sowie an alle Interessierten, Entscheidungsträger und Gebäudeverantwortlichen in Trägern und Einrichtungen der Caritaslandschaft, die sich erstmals mit dem Thema Photovoltaik beschäftigen oder eine PV-Anlage planen möchten.

22. Juli 2026, 11:30 bis 12:00 Uhr, Teams-Link, kostenfrei.

 

15. und 16. September: Netzwerktreffen CSR & Nachhaltigkeit in Caritas & Diakonie

Das jährliche CSR-Netzwerktreffen für Caritas und Diakonie in Hofgeismar findet in 2026 am 15. und 16. September statt. Inhaltliche Akzente setzen wir zu den Themen Nachhaltigkeitsmanagement, regulatorische Rahmenbedingungen und KI und Nachhaltigkeit. Darüber hinaus steht die Zusammenarbeit im Netzwerk im Mittelpunkt – u.a. im HofG-Netzwerk, das sich beim vorletzten Treffen gebildet hat und Ergebnisse zu den Themen Nachhaltige Beschaffung, Klimaanpassung, Energiemanagement und Einbeziehung von Mitarbeitenden einbringen wird. Das konkrete Programm wird im Frühjahr veröffentlicht. Kontakt: Volker Thorn (volker.thorn@vrk.de).

 

1. Oktober 2026: Einstiegswebinar „Klimaanpassung in sozialen Einrichtungen“ (Zentrums für Klimaanpassung)

Klimatische Veränderungen und Klimaextreme wie Hitzewellen, Trockenheit oder Hochwasser stellen soziale Einrichtungen bereits heute vor große Herausforderungen, mit Folgen für Schutzbefohlene, Mitarbeiter*innen und die Lebens- und Arbeitsqualität. Das Einstiegswebinar bietet Mitarbeitenden in sozialen Einrichtungen und deren Trägern einen praxisnahen Zugang zum Thema: Sie erfahren, wie Klimawandel und Gesundheit zusammenhängen und welche Handlungsmöglichkeiten es zur Planung und Umsetzung von Maßnahmen gibt. Zudem bietet das Webinar Raum für Austausch.

1. Oktober 2026, 9:30 - 11:30 Uhr, online, kostenfrei, Anmeldung hier.

 

6. Oktober 2026: 4. Klima-Forum für Wohlfahrt und Kirche - Wende im Warenkorb: Vom guten Willen zur guten Praxis

Perspektiven für zukunftsfähige Beschaffung in Kirche und Wohlfahrt: Das Forum zeigt, wie wirtschaftliches, ökologisches und soziales Handeln zusammen gehen kann. Es zeigt Entwicklungen auf, eröffnet Handlungsalternativen und innovative, praxisnahe Umsetzungsimpulse für verantwortliches Handeln in Kirche, Wohlfahrt und Gesellschaft.

Unter dem Titel „Wende im Warenkorb – vom guten Willen zur guten Praxis“ steht die Frage im Mittelpunkt, wie nachhaltige Beschaffung in Kirche und Wohlfahrt konkret und wirksam umgesetzt werden kann. Freuen Sie sich auf inspirierende Keynotes, einen Special Guest sowie neun praxisnahe Workshops zu Themen wie nachhaltige Beschaffung, Kreislaufwirtschaft, Green IT, Lebensmittel und Wasser.

Das Forum richtet sich an alle, die sich haupt- oder ehrenamtlich mit Nachhaltigkeit, Klimaschutz oder Beschaffung beschäftigen.

03. November 2026, 9.00 bis 16.30 Uhr, Maternushaus Köln, weitere Infos hier, Anmeldung ab Mai 2026.

 

8. und 22. Oktober 2026: Klimarisiken und Klimafolgen systematisch managen
Weiterbildung zu betrieblichem Klimaanpassungsmanagement nach ISO 14090/ 14091 

Klimarisiken sind Realität. Zeit, sie strukturiert zu managen. Viele Unternehmen stehen allerdings noch am Anfang: Risiken sind nur abstrakt bekannt oder werden punktuell diskutiert. Der Kurs „Klimarisiken und Klimafolgen systematisch managen“ hilft, abstrakte Klimarisiken in eine unternehmensspezifische Analyse und einen klaren Handlungsfahrplan zu übersetzen, orientiert an den ISO-Leitlinien 14090 und 14091. Die Weiterbildung findet online im Blended-Learning-Format statt, mit E-Learning-Modulen zur Vorbereitung und zwei interaktiven Webseminaren in kleiner Gruppe. 

8. und 22. Oktober 2026, 1199,00 € (zzgl. MwSt), weitere Infos hier.

 

3. November 2026: Web-Seminar: Energiebewusstes Verhalten am (Büro-)Arbeitsplatz

Die Veranstaltung vermittelt praxisnahes Wissen zu Energieverbrauch und -einsparung im Büro, zeigt versteckte Energiefresser und gibt Tipps zur Änderung klimaschädlicher Gewohnheiten. Teilnehmende entwickeln alltagstaugliche Lösungen und Strategien, um Kolleg_innen fürs Mitmachen zu gewinnen.

03. November 2026, 13.00 bis 15.30 Uhr via Zoom, 55,- € intern, 66,- € extern, Anmeldung und weitere Infos hier

 

4. November 2026: Web-Seminar: Kleine Schritte, große Wirkung: Gemeinsam Energie in der Kita sparen

Wie lässt sich im Kita-Alltag Energie sparen und Kinder zugleich für Nachhaltigkeit begeistern? Im Webinar erhalten Sie praxisnahe Ideen, Hintergrundwissen und Projektbeispiele, um Kosten zu senken, Ressourcen zu schonen und Ihre Kita als Lernort für Klimaschutz zu stärken.

04. November 2026, 09:00 - 12:00 Uhr via Zoom, 75,- € intern, 90,- € extern, Anmeldung und weitere Infos hier

 

10. November 2026: Praxistag von Koch zu Koch: Alltagstaugliche Alternativen ausprobieren

Praxisnah, kreativ und alltagstauglich: Entdecken Sie, wie pflanzenbasierte Küche in der Gemeinschaftsverpflegung überzeugt – mit einfachen Zutaten, starkem Geschmack und frischen Ideen. Gemeinsam kochen, voneinander lernen und neue Impulse für eine moderne Küche gewinnen.

10. November 2026, 10:00 - 16:00 Uhr, Kath. Familienbildungsstätte Wuppertal (Bernhard-Letterhaus-Str. 8, 42275 Wuppertal), 75,- € intern, 90,- € extern, Anmeldung und weitere Infos hier

 

24. November 2026: Webinar: Gesunde Erde – gesunde Kinder

Nachhaltige Kinderverpflegung stärkt Gesundheit und Klimaschutz zugleich. Im Seminar erfahren Sie, wie regionale, saisonale und biologische Lebensmittel in den Kita-Alltag integriert werden können. Sie lernen, wie ein klimagesunder Speiseplan entsteht, Lebensmittelabfälle vermieden werden und wie Ernährung als Teil frühkindlicher Bildung wirkt. Dieses Angebot findet in Kooperation mit der Vernetzungsstelle Kita- und Schulverpflegung NRW der Verbraucherzentrale NRW statt.

24.November 2026, 14.00 Uhr bis 16.30 Uhr via Zoom, 25,- € intern, 40,- € extern; Anmeldung hier.

 

18. März 2027: Web-Seminar: Leitungswasser statt Flaschenwasser?

Leitungswasser zu sprudeln statt Mineralwasser in Kisten zu kaufen spart Kosten und schont das Klima. Da Trinkwasser in Deutschland streng kontrolliert wird, ist der Umstieg in der Regel unbedenklich und hat sich bereits in vielen Einrichtungen bewährt. Der Verein a tip: tap unterstützt diesen Wechsel, teilt Erfahrungen, beleuchtet Chancen und mögliche Herausforderungen und zeigt Grenzen auf. Das Web-Seminar bietet zudem Raum für Austausch zu Hygiene, Kommunikation und passenden Gerätelösungen.

18. März 2027, 14:30 - 16:00 Uhr via Zoom, 30,- € intern, 40,- € extern, Anmeldung und weitere Infos hier.

 

20. April 2027: Web-Seminar: Klimaschutz und Klimaanpassung in der Kita - Gemeinsam mit Kindern Strategien für heute und morgen entwickeln

Fortschreitender Klimawandels und häufigere Extremwetterereignisse rücken Klimaschutz und Klimaanpassung den Fokus. In Kitas lassen sich beide Ziele verfolgen. Zum einen können die Fachkräfte mit Kindern und Familien durch einfache Schritte zum Klimaschutz beitragen und klimabewusstes Verhalten vorleben und erfahrbar machen. Zum anderen sollte das Kita-Team Maßnahmen zur Klimaanpassung umsetzen, um die Kinder zu schützen und ihnen und ihren Familien Handlungsoptionen aufzuzeigen. Das Webinar des Caritascampus in Kooperation mit dem Wissenschaftsladen Bonn e.V. erläutert Hintergründe und gibt praktische Umsetzungstipps.

20. April 2027, 9:00 - 12:00 Uhr via Zoom, 75,- € intern, 90,- € extern, Anmeldung und weitere Infos hier.

 

2. Juni 2027: Web-Seminar: Kommunikation ist alles – auch beim Essen

Das Web-Seminar gibt Einblicke in die pflanzenbasierte Küche und zeigt praxisnah, wie sich mit attraktiver Speiseplanung, kreativer Kommunikation und ansprechender Präsentation der Gerichte die Akzeptanz klimafreundlicher Speisen steigern lässt. Entstanden in Kooperation mit ProVeg, vermittelt es kompaktes Wissen sowie konkrete Anregungen, wie kleine Veränderungen große Wirkung für Zufriedenheit, Gesundheit und Klima entfalten können.

2. Juni 2027, 14:00 - 15:30 Uhr via Zoom, 35,- € intern, 42,- € extern, Anmeldung und weitere Infos hier.

 

Weiteres:

Kita-Team-Fortbildungen rund ums Kochen und Essen

Egal, ob in der Kita vor Ort gekocht wird oder ein Caterer das Essen liefert: Um Kinder beim Essen(lernen) zu unterstützen, können alle im Team etwas beitragen. Kita-Teams können die Ernährungsinitiative „Ich kann kochen!“ zur Team-Fortbildung in ihre Einrichtung. Die Kita-Teams bekommen ein Grundverständnis, wie Kinder Essen lernen und wie sie dabei begleitet werden können. Neben der kostenfreien Fortbildung werden die die Kitas mit praxisnahen Bildungsmaterialien, Rezepten und digitalen Lernangeboten sowie einer Lebensmittelförderung von bis zu 500 Euro durch die BARMER unterstützt. Anmeldung für 2026 hier. Kostenfreie Elternwebinare rund um das Thema Essen in der Familie gibt es in der Familienküche.

 

Sprechstunden zum EFRE-Förderprogramm Energieeffiziente öffentliche Gebäude 

Die Kommunalagentur bietet regelmäßig Sprechstunden für Rückfragen zu den EFRE-Förderprogrammen an, u.a. zum neu gestarteten teils in Kooperation mit den Bezirksregierungen, die die jeweiligen Anträge bewilligen. Die Übersicht über alle Termine ist hier hinterlegt. Die Bezirksregierungen beraten auch telefonisch (Ausnahme: BR Köln/Bonn). Die Ansprechpersonen sind – ebenso wie Richtlinie, FAQs und Präsentationen des MWIKE NRW und der Bezirksregierungen  - hier veröffentlicht.

 

 

 

Unsere Klimatipps

Zahlreiche best practice Beispiele

Diese und viele weitere Tipps finden Sie auch auf der Website des Projekts Stromspar-Check. 

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