ESF Plus-Bundesprogramm „rückenwind³ für Vielfalt, Wandel und Zukunftsfähigkeit in der Sozialwirtschaft“
Das Programm fördert die Weiterentwicklung von Strukturen und Organisationskulturen in der gemeinnützigen Sozialwirtschaft. Im 5. Förderaufruf liegt ein besonderer Schwerpunkt auf ökologischer Nachhaltigkeit und der Entwicklung „grüner Kompetenzen“. Gefördert werden u. a. hierarchieübergreifende Sensibilisierungs- und Qualifizierungsmaßnahmen, die Weiterentwicklung von Arbeits- und Organisationsprozessen sowie partizipative Maßnahmen zur Stärkung der Arbeitgeberattraktivität und zur Entwicklung nachhaltiger Organisationsstrukturen. Weitere Informationen finden Sie hier.
ESF+ (BMWE): Nachhaltig wirken – Förderung des gemeinwohlorientierten Unternehmertums
Das Programm unterstützt gemeinwohlorientierte KMUs sowie Sozialunternehmen mit dem Ziel, soziale und ökologische Innovationen zu stärken sowie Beratung und Vernetzung auszubauen. Gefördert werden:
- Modul I: Individuelle Beratungs-, Qualifizierungs- und Vernetzungsangebote für KMU.
- Modul II: Informations- und Transferangebote für eine Vielzahl von Unternehmen (z. B. durch Multiplikatoren).
Die Förderquote beträgt bis zu 85 %, mit Klimabonus bis zu 95 %. Die maximale Förderhöhe ist abhängig von Projektumfang und Modul. Das Programm läuft im Rahmen des ESF+ bis voraussichtlich 2028. Derzeit ist keine Antragstellung möglich; weitere Förderaufrufe sind geplant. Weitere Informationen finden Sie hier.
transform_D – Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt fördert Klimaneutralität und Ressourceneffizienz
Das Programm fördert innovative Projekte des bürgerschaftlichen Engagements und Ehrenamts sowie die Verbreitung wirksamer Projekte an weiteren Standorten oder für andere Zielgruppen. „KLIMAWANDEL – Klimaneutralität und Ressourceneffizienz“ ist einer von drei Themenschwerpunkten (neben Digitalisierung und gesellschaftlichem Zusammenhalt). Die aktuellen Fristen und Förderaufrufe finden Sie auf der Programmseite.
Stiftung Care for Future - gegen die Klimakatastrophe und für eine friedvolle, global gerechte Welt
Die Stiftung Care for Future fördert
- öffentlichkeitswirksame Bildungsveranstaltungen, Workshops, Vorträge und Aktionstage, die mit einem Angebot an die Teilnehmenden verbunden sind, sozial und politisch aktiv zu werden,
- Informationsstände, Straßenprojekte oder Demonstrationen,
- Aktivitäten zum Aufbau oder zur Weiterentwicklung konkreter Gemeinschaftsprojekte bzw. Commons, die bereits heute neue Wege ausprobieren.
Es werden ausschließlich konkrete, abgrenzbare Projekte in kleinerem finanziellem Umfang (bis max. 2.500 €) gefördert. Weitere Informationen finden Sie hier.
Verbändeförderung des Umweltbundesamtes (UBA)
Das Förderprogramm unterstützt bundesweit Projekte von Verbänden und gemeinnützigen Organisationen im Umwelt- und Naturschutz. Gefördert werden insbesondere Vorhaben, die das Bewusstsein für Klimaschutz stärken, nachhaltiges Verhalten fördern oder zur Vernetzung und Qualifizierung von Akteurinnen und Akteuren beitragen.
Im Fokus stehen dabei beispielsweise Bildungs- und Informationsangebote, Beratungs- und Fortbildungsmaßnahmen sowie Projekte zur Stärkung des gesellschaftlichen Engagements im Umwelt- und Klimaschutz. Investive Maßnahmen – etwa bauliche Projekte oder technische Anschaffungen – sind hingegen nicht Bestandteil der Förderung.
Das Programm eignet sich besonders für Organisationen, die Klimaschutz in ihren Strukturen verankern, Mitarbeitende qualifizieren oder neue Kooperationen und Initiativen im Bereich Nachhaltigkeit aufbauen möchten. Weitere Informationen finden Sie hier.
GLS Treuhand
Bei der GLS Treuhand werden Projekte verschiedener Themenfelder gemeinnütziger Organisationen gefördert, die einen Beitrag zur Gestaltung der Gesellschaft leisten. Die Stiftungen und Stiftungsfonds im Netzwerk der GLS Treuhand vergeben Zuwendungen in der Regel zwischen 1.000 Euro und 5.000 Euro; in seltenen Einzelfällen sind auch Zuwendungen über 10.000 Euro möglich. Weitere Informationen finden Sie hier.
Heidehof Stiftung – Förderbereich Umwelt
Die Stiftung fördert auch Umweltprojekte bei gemeinnützigen Trägern – meist in Form von Kofinanzierungen. Im Fokus stehen Vorhaben der Bildung für nachhaltige Entwicklung, etwa zur Sensibilisierung für nachhaltige Ernährung, zur Naturerfahrung für junge Menschen (insbesondere aus naturfernen Lebenswelten) sowie zur Stärkung unterrepräsentierter Gruppen im sozial-ökologischen Wandel. Zudem werden Projekte im Umwelt- und Ressourcenschutz unterstützt, z. B. zur Nachwuchsförderung in Naturkunde und umweltbezogenen Handwerken, zur nachhaltigen Landnutzung, zur Stärkung regionaler Landwirtschaft und Biodiversität sowie zur Förderung von Kreislaufwirtschaft
KlimaLab
Das KlimaLab unterstützt gemeinnützige Organisationen dabei, Klimaschutz strategisch in ihren Strukturen zu verankern. Gefördert werden Veränderungsprozesse durch finanzielle Mittel sowie begleitende Beratung und Qualifizierung. Die nächste Bewerbungsphase startet im Herbst 2027. Weitere Informationen finden Sie hier.
Joachim Herz Stiftung - Perlenfonds - Fördermittel für Nachhaltigkeitsprojekte
Der Perlenfonds unterstützt Projekte, in denen junge Menschen eigene Ideen für eine nachhaltige Zukunft umsetzen – an Schulen, Hochschulen, Berufsschulen, außerschulischen Lernorten oder in der Nachbarschaft. Gefördert werden Projekte über maximal drei Jahre mit bis zu 25.000 Euro. Weitere Informationen finden Sie hier.
IKEA-Stiftung: Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft
Die IKEA‑Stiftung fördert Projekte, die durch Kreativität, Eigeninitiative, nachhaltigen Ansatz und sozialen Nutzen überzeugen. Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft sind seit 2025 als Leitprinzipien in der Satzung verankert. Gefördert werden z. B. Maßnahmen zu Klimaschutz, Energieeffizienz, ressourcenschonenden Materialien und zur Stärkung des Bewusstseins für nachhaltiges Handeln. Weitere Informationen finden Sie hier.
Die nächste Antragsfrist endet am 1. September 2026.
Nachhaltig Wirken – ESF Plus-Programm
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie fördert mit dem Programm gemeinwohlorientierte Unternehmen, die einen Beitrag zu ökologischer Nachhaltigkeit und CO₂-Einsparung leisten. Gefördert werden Maßnahmen zum Ausbau von Strukturen, Beratungs- und Unterstützungsangeboten in den Bereichen Gründung, Unternehmensführung, Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Vernetzung. Antragsberechtigt sind Organisationen des privaten und öffentlichen Rechts. Weitere Informationen finden Sie hier und hier.
Innovatio Sozialpreis
Der Innovatio Sozialpreis 2026 zeichnet Projekte aus, die gesellschaftlichen Zusammenhalt, generationenübergreifendes Miteinander oder sozial gerechten Klimaschutz fördern. Träger sind der Versicherer im Raum der Kirchen, der Deutsche Caritasverband und die Diakonie Deutschland. Weitere Informationen finden Sie hier.
Stiftung Nachhaltigkeit der Stadtsparkasse Düsseldorf (und Monheim) – Antragsfrist: 31. Juli 2026
Die Stiftung fördert Projekte für eine klimaneutrale und lebenswerte Region in Düsseldorf und Monheim am Rhein. Unterstützt werden insbesondere steuerbegünstigte Organisationen, die innovative und praxisnahe Vorhaben in den Bereichen Klima- und Umweltschutz, Bildung sowie Forschung umsetzen. Ein Schwerpunkt liegt auf Bildungsprojekten, die Nachhaltigkeit erlebbar machen, zum konkreten Handeln im Alltag befähigen, Menschen aktiv einbeziehen und langfristig wirken. Darüber hinaus fördert das Programm „Gemeinsam für den Klimaschutz“ investive Maßnahmen wie energetische Gebäudesanierung, klimafreundliche Energieversorgung und effiziente Neubauten zur Reduzierung von CO₂-Emissionen. Die Antragstellung ist fortlaufend möglich, Frist für die nächste Entscheidungsrunde ist der 31. Juli 2026. Weitere Informationen finden Sie hier.
Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW – nächste Antragsfrist: 31. August 2026 (weitere Frist: 30. November 2026)
Die Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen fördert Projekte der Informations-, Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit im Bereich nachhaltige Entwicklung. Besondere Bedeutung haben dabei die Ansätze „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (BNE) und „Globales Lernen“. Gefördert werden insbesondere Vorhaben zu Umwelt-, Klima- und Naturschutz, Ressourcenschonung und Biodiversität, entwicklungsbezogener Bildungsarbeit, interkulturellem Lernen sowie nachhaltiger Produktion und nachhaltigem Konsum. Bevorzugt werden Projekte, die Umwelt- und Entwicklungsfragen miteinander verknüpfen, neue Zielgruppen erreichen, ehrenamtliches Engagement stärken und eine nachhaltige Wirkung über die Projektlaufzeit hinaus entfalten. Projektanträge mit einer Fördersumme von bis zu 10.000 Euro können laufend eingereicht werden (mindestens vier Monate vor Projektbeginn). Für größere Förderungen gelten feste Antragsfristen. Weitere Informationen finden Sie hier.