Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) bietet für die Organisationen in der Sozialwirtschaft große Chancen. Dennoch wird das Potenzial bisher nur punktuell und vielfach unsystematisch genutzt.
Vor diesem Hintergrund hat der DiCV Köln im November 2025 ein dreijähriges Modellprojekt innerhalb der eigenen Organisation gestartet.
Das Projekt „KI und Innovation – Die Zukunft der Sozialwirtschaft gestalten!“ wird im Rahmen des Programms „rückenwind³ für Vielfalt, Wandel und Zukunftsfähigkeit in der Sozialwirtschaft“ durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und die Europäische Union über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) gefördert.
Ziel des Vorhabens ist es, den Einsatz von KI im Verband strategisch zu verankern und geeignete Anwendungen dauerhaft in Strukturen und Prozesse zu integrieren. Dazu werden eine KI-Strategie entwickelt, Kompetenzen auf allen Ebenen aufgebaut, ethische Leitlinien erarbeitet sowie konkrete Anwendungsfelder identifiziert und erprobt. Die erwarteten Effekte reichen von einer höheren Effizienz und Belastbarkeit der Organisation über die Entlastung von Fachkräften bis hin zur Stärkung der Attraktivität als Arbeitgeber und zur Bewältigung des demographischen Wandels.
Durch seinen Modellcharakter entfaltet das Projekt über den DiCV Köln hinaus Wirkung. Die Ergebnisse und Praxiserfahrungen werden systematisch dokumentiert und über die etablierten Netzwerke der Caritas sowie der Freien Wohlfahrtspflege verbreitet. Dadurch können zahlreiche Verbände von den Erkenntnissen profitieren und eigene Transformationsprozesse im Bereich KI gezielt voranbringen.