Themen dieser Ausgabe sind u.a.: Elisabeth-Preis 2026: Ihre Stimme zählt | Einladung zur Abschlussveranstaltung von „Deine.ART 2.0“ | Fach-Webinar zum nachhaltigen Immobilienmanagement

Ausgabe 17 – 2026 | 22. Oktober 2026

Mit den DiCVnews möchten wir Ihnen alle zwei Wochen einen Überblick über Veranstaltungen, Positionen, rechtliche Entwicklungen und Aktivitäten im Erzbistum Köln geben. Sie erhalten diesen Newsletter, weil Sie uns Ihre E-Mail-Adresse zur Verfügung gestellt haben und wir hoffen, dass er Ihnen gefällt. Wir freuen uns über Ihr Feedback. Falls Sie die DiCVnews nicht mehr erhalten möchten, finden Sie am Ende des Newsletters eine Abmelde-Funktion

  Aktuell  

Elisabeth-Preis 2026: Ihre Stimme zählt

Wählen Sie Ihren Publikumsliebling

Soziales Engagement verdient Aufmerksamkeit – und Ihre Stimme! Mit dem Elisabeth-Preis zeichnet die CaritasStiftung im Erzbistum Köln zum 30. Mal Menschen und Projekte aus, die sich mit Mut, kreativen Ideen und nachhaltigem Einsatz für andere starkmachen.

Machen Sie mit, indem Sie bis zum 12. November aus 45 ganz verschiedenen Initiativen Ihren Favoriten wählen und Ihr Lieblingsprojekt auf dem Weg zum Publikumspreis unterstützen. Der Gewinner erhält 3.000 Euro für sein Engagement.

Zur Online-Abstimmung

Europa-Schecks 2027

Jetzt Projektideen einreichen

Auch 2027 unterstützt die Landesinitiative Europa-Schecks wieder Projekte, die den europäischen Gedanken in Nordrhein-Westfalen stärken. Dafür stellt die Landesregierung insgesamt eine Million Euro zur Verfügung. Ausgewählte Projekte mit einem klaren Europaschwerpunkt können mit bis zu 25.000 Euro unterstützt werden. 

Die Antragstellung für 2027 ist seit dem 1. Oktober geöffnet. Der erste Stichtag für Projekte im kommenden Jahr ist der 1. Dezember. Wer eine Aktivität während der Europawochen im Mai 2027 plant, kann sich zum 1. Dezember 2026 oder zum 1. Februar 2027 bewerben. Die Teilnahmebedingungen wurden für 2027 leicht angepasst. 

Antragsberechtigt sind unter anderem Vereine, Städte, Kreise und Gemeinden, Schulen, Hochschulen sowie weitere Bildungs-, Kultur- und Sporteinrichtungen. Voraussetzung ist insbesondere ein deutlicher inhaltlicher Europabezug des Projekts. Vor der Antragstellung sollten Interessierte unbedingt die aktualisierten Teilnahmebedingungen für 2027 lesen.

Weitere Informationen

Nonformales Lernen selbst erleben

Finale des Erasmus+-Projektes im Caritasverband für das Erzbistum Köln

Wie können Menschen erreicht werden, die mit klassischen Bildungsangeboten nur schwer Zugang zu Lernen und gesellschaftlicher Teilhabe finden? Und welche Methoden eignen sich, um insbesondere benachteiligte Menschen aktiv einzubeziehen? Mit diesen Fragen beschäftigten sich 17 Fachkräfte aus fünf europäischen Partnerorganisationen beim Abschlusstreffen des Erasmus+-Projekts „Non-formal education for people with special needs“, das vom 23. bis 25. September 2026 in Köln stattfand. 

Im Mittelpunkt standen diesmal ganz bewusst praktische Methoden der nonformalen Bildung. Bei IN VIA Köln konnten die Teilnehmenden verschiedene Ansätze nicht nur kennenlernen, sondern direkt selbst ausprobieren. Ein Fotoworkshop lud beispielsweise dazu ein, die eigene Umgebung genauer wahrzunehmen und Dinge aus einer neuen Perspektive zu betrachten. Dabei wurde deutlich, wie Fotografie als niedrigschwellige Methode genutzt werden kann, um Wahrnehmung, Kreativität und den Austausch über unterschiedliche Perspektiven anzuregen. 

In einem weiteren Workshop ging es gemeinsam mit benachteiligten Jugendlichen um das Thema Denkmäler und Erinnerung. Ausgangspunkt waren Fragen wie: Was ist uns persönlich wichtig? Woran möchten wir uns erinnern? Und wie kann man diese Gedanken sichtbar machen? In gemischten Gruppen entwickelten die Jugendlichen und europäischen Fachkräfte eigene Ideen und gestalteten kleine Monumente. So wurde sehr praktisch erfahrbar, wie nonformale Bildungsarbeit Menschen dazu ermutigen kann, eigene Erfahrungen und Vorstellungen einzubringen und gemeinsam mit anderen kreativ umzusetzen. 

Gerade das gemeinsame Ausprobieren und Reflektieren der Methoden machte einen wichtigen Teil des Treffens aus. Die Fachkräfte konnten überlegen, welche Ansätze sich auf die eigene Arbeit mit benachteiligten Menschen übertragen lassen und wie nonformale Lernangebote gestaltet werden können, damit Beteiligung auch unabhängig von formalen Bildungsabschlüssen oder klassischen Lernsettings möglich wird.

Das Kölner Treffen bildete gleichzeitig den Abschluss einer zweijährigen europäischen Zusammenarbeit. Zuvor hatten sich die Partner bereits bei der Caritas in Linz, Triest und Sfântu Gheorghe getroffen. Neben den transnationalen Workshops gehörten auch eine digitale Fortbildung zum Projekt. 

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  Veranstaltungen  

Deine.ART 2.0

Einladung zur Abschlussveranstaltung am 5. November

Das Projekt Deine.ART 2.0 fördert seit 2024 die gesellschaftliche Teilhabe von Menschen aus Drittstaaten durch Kunst, Kultur und Kreativität. Niedrigschwellige, kreativ gestaltete Bildungsangebote reaktivieren vorhandene Fähigkeiten der Teilnehmenden, wecken ihre verborgenen Talente  und stärken ihr Selbstbewusstsein. Die Verbindung künstlerischer Ausdrucksformen und allgemeiner Bildung eröffnet dabei alltagsnahe und nachhaltige Zugänge zu relevanten gesellschaftlichen Themen.

Zum Projektende möchten wir gemeinsam mit Ihnen auf das Erreichte blicken, über Herausforderungen, Chancen und gelungene Beispiele aus der Praxis ins Gespräch kommen und unsere Ergebnisse feiern. Wir laden Sie herzlich zum Projektabschluss am 5. November ein und freuen uns, wenn Sie diesen Tag mit uns gestalten und Ihre Perspektiven einbringen.

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Rechtzeitig handeln, um Angehörige zu entlasten

CaritasStiftung im Gespräch informiert über die Vorsorgevollmacht

Wer entscheidet für mich, wenn ich es selbst nicht mehr kann? Eine Vorsorgevollmacht regelt, wer in wichtigen Fragen zu Gesundheit, Finanzen und Alltag an Ihrer Stelle handeln darf. In dieser Online-Veranstaltung im Rahmen der Reihe CaritasStiftung im Gespräch erfahren Sie, wie eine wirksame Vorsorgevollmacht aussieht, welche Form sie braucht und wie Sie Angehörige entlasten können.

Helene Maqua vom Caritasverband für das Erzbistum Köln informiert am 10. November von 17 bis 18.30 Uhr darüber, worauf es bei einer Vorsorgevollmacht ankommt, welche Aspekte bedacht werden sollten und warum es sinnvoll ist, sich frühzeitig mit dem Thema auseinanderzusetzen.

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CaritasCampus

10 Jahre Fort- und Weiterbildungsangebote

„Bildung ist die mächtigste Waffe, um die Welt zu verändern“, erkannte Nelson Mandela. Möglichkeiten, neue Bildungschancen zu nutzen, bietet das CaritasCampus-Programm in Hülle und Fülle. Mehr als 400 Angebote stehen in Präsenz, als Web- oder Online-Seminar für Sie bereit, ergänzt durch gemischte Formate, Inhouse- oder Teamschulungen. Auch Angebote zu Bildungsurlauben des Kölner Diözesan-Caritasverbandes finden Sie im aktuellen Programm.

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  Klima sucht Schutz  

Nachhaltiges Immobilienmanagement

Fach-Webinar zur Bestandsaufnahme, zu Sanierungsschritten und zur Refinanzierung

Die Gebäude sozialer Träger sind zentral für die Klimaneutralität und energetische Sanierung bestimmt die künftige Wirtschaftlichkeit. Viele Einrichtungen stehen dabei vor ähnlichen Fragen: Wo fangen wir an? Wie priorisieren wir Maßnahmen? Welche Investitionen sind wirtschaftlich und welche Fördermöglichkeiten gibt es?

Das Fach-Webinar „Nachhaltiges Immobilienmanagement – Bestandsaufnahme, Sanierungsschritte & Refinanzierung“ des Caritasverbandes für das Erzbistum Köln für die Caritas NRW gibt am 27. November von 9 bis 12.30 Uhr Antworten: Fachleute aus Praxis und Beratung zeigen, wie soziale Träger ihre Immobilienbestände strategisch analysieren, Sanierungs- und Klimaschutzmaßnahmen priorisieren und einen langfristigen Transformationspfad entwickeln können. Freuen Sie sich auf:

  • aktuelle Einordnungen zur Bedeutung von Klimaschutz im Gebäudebereich sozialer Träger (DCV-Vorstand Friedrich von Schönfeld),
  • konkrete Handlungsempfehlungen zu Sanierung, Energiemanagement, Photovoltaik und Fördermöglichkeiten (Oliver Goecke, Öko-Zentrum NRW),
  • Ansätze zur Bestandsanalyse und Priorisierung von Gebäuden und Maßnahmen (EB Immo-Scoring / Johannes Reinsch, EB Sustainable Real Estate),
  • Praxisbeispiele aus der Caritas,
  • Synergien & Impulse zu Klimaanpassung und Hitzeschutz.

Die Fachveranstaltung richtet sich insbesondere an Vorstände, Geschäftsführungen und Einrichtungsleitungen sowie Mitarbeitende aus den Bereichen Klima-, Energie- & Immobilienmanagement. Ob Sie noch ganz am Anfang stehen, bereits Gebäudedaten erfasst haben oder schon an einer Klimastrategie arbeiten: Der Fachtag bietet Orientierung, konkrete Hilfestellungen und Raum für Erfahrungsaustausch.

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Nachlese zur „Wende im Warenkorb“

Dokumentation der Impulse und Workshops des 4. Klimaforums in Wort & Bild

Beim 4. Klima-Forum für Wohlfahrt und Kirche am 6. Oktober diskutierten knapp 200 engagierte Teilnehmende und Mitwirkende, wie wirtschaftliches, ökologisches und soziales Handeln zusammenwirken kann. Ein Impuls von Ilse Beneke, Leiterin der Kompetenzstelle für nachhaltige Beschaffung beim Beschaffungsamt des BMI, sowie neun praxisnahe Workshops zu den Zukunftsthemen rund um den Einkauf in Wohlfahrt und Kirche haben Entwicklungen und Handlungsalternativen aufgezeigt sowie innovative, praxisnahe Umsetzungsimpulse gesetzt.

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  Politik & Positionen  

Für hochwertige Arbeitsplätze

Stellungnahme des Deutschen Caritasverbandes zum Rechtsakt der Europäischen Kommission

Die EU-Kommission möchte noch in diesem Jahr einen Rechtsakt für hochwertige Arbeitsplätze (Quality Jobs Act) vorschlagen. Diese Initiative wurde im Rahmen der Rede zur Lage der Union 2025 und des Arbeitsprogramms der Kommission für 2026 angekündigt.

Der Quality Jobs Act ist eines der wenigen sozial- und arbeitsmarktpolitischen Gesetze, dass sich die EU-Kommission in der aktuellen Legislaturperiode vorgenommen hat. Mit dem Gesetz möchte die EU-Kommission sicherstellen, dass die soziale Marktwirtschaft in der Europäischen Union in Zukunft bestehen kann und hochwertige Arbeitsplätze sowie Arbeitnehmerrechte geschützt und gestärkt werden.

Der Deutsche Caritasverband hat sich an dem Konsultationsprozess der EU-Kommission mit u. a. folgenden Forderungen beteiligt:

  1. Unterstützung des Vorhabens der EU-Kommission, für Beschäftigte ein Recht auf Nichterreichbarkeit außerhalb der Arbeitszeiten einzuführen;
  2. Forderung einer Regulierung, welche die Nutzung von Algorithmischem Management und KI am Arbeitsplatz erlaubt, diese aber mit Bedingungen wie Transparenz und Mitbestimmungsrechte für Beschäftigte verknüpft;
  3. Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz gewährleisten, auch für Menschen in prekären Beschäftigungsverhältnissen;
  4. Forderung der Anerkennung kirchlicher Tarife auf EU-Ebene;
  5. Aus- und Weiterbildung fördern, auch mit EU-Geldern.

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  Vor Ort  

In Arbeit investieren heißt in Menschen investieren

Nachlese zu den Aktionstagen „Aktiv für Arbeit“ in Düsseldorf

Beim NRW-Aktionstag „Aktiv für Arbeit“ am 28. September haben die franzfreunde mit weiteren Düsseldorfer Beschäftigungsträgern aufgezeigt, wie Wege in Arbeit entwickelt werden können. Ebenfalls beteiligt waren das AWO-Bildungszentrum, der Caritasverband Düsseldorf, Flingern mobil, die Jüdische Gemeinde Düsseldorf, renatec und der SKM Düsseldorf.

Gemeinsam bieten diese Organisationen an mehr als 70 Standorten in Düsseldorf Unterstützung auf dem Weg in Arbeit an. Dieser Weg sieht für jeden Menschen anders aus: von Beratung und persönlicher Unterstützung über Qualifizierung und praktische Arbeitserfahrungen bis hin zu Ausbildung und Beschäftigung.

Auch an vielen Stellen in der Stadt wird diese Arbeit sichtbar – etwa in Schulen, Kitas und Senioreneinrichtungen, in Sozialkaufhäusern, im Handwerk, in Stadtteilprojekten sowie bei Ressourcenschonung und Kreislaufwirtschaft.

An einer „Gesprächsbank“ kamen aktuelle und ehemalige Teilnehmende aus den Arbeitsgelegenheiten direkt mit Besucher*innen ins Gespräch und berichteten von ihren Erfahrungen.

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