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Bündnis fordert mehr bezahlbaren Wohnraum

29.03.19 13:19
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Pia Klinkhammer

Düsseldorf. Wohnraum ist in NRW Mangelware und schon jetzt für viele Menschen unbezahlbar. Insgesamt acht Organisationen, neben der Caritas in NRW, der Deutsche Mieterbund, der Deutsche Gewerkschaftsbund und weitere Wohlfahrts- und Sozialverbände machen sich für bezahlbaren und barrierefreien Wohnraum sowie gegen steigende Mieten stark.

Mit einer Aktionswoche, die am 1. April in der Dortmunder Innenstadt beginnt, will das Bündnis vor Ort auf die Kampagne und seine Forderungen aufmerksam machen. Nach dem Auftakt in Dortmund wird es auch Aktionstage in Düsseldorf (3. April), Bochum (4.April), Essen (5. April), Köln und Münster (6. April), Bielefeld (8. April) und Neuss (9. April) geben. In Köln schließt sich das Bündnis einer großen Kundgebung an, die sich gegen den Mietwahnsinn in der Domstadt richtet. Beginn ist um 14 Uhr auf dem Kölner Heumarkt. Am 1. Mai ist darüber hinaus ein Aktionstag in Bonn geplant.

„Die Wohnungsknappheit in vielen Ballungsräumen entwickelt sich zur Gefahr für den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft“, sagte der Kölner Diözesan-Caritasdirektor Dr. Frank J. Hensel. „In unseren Diensten und Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe und der allgemeinen Sozialberatung spüren wir vielfach die große Not von Menschen mit geringem Einkommen, eine bezahlbare Wohnung zu finden“, betont Hensel. Längst betreffe der Wohnraummangel auch Durchschnittsverdiener in der Mitte der Gesellschaft. Mit ihrer Kampagne „Jeder Mensch braucht ein Zuhause“ habe die Caritas im vergangenen Jahr das Thema offensiv publik gemacht.

Deswegen unterstütze die Caritas auch weiter die Forderungen für mehr bezahlbare
Wohnungen und den Erhalt von Mieterschutzregelungen. „Wir rufen alle Bürgerinnen und Bürger auf, gemeinsam mit unserem Bündnis Flagge zu zeigen“, sagte Hensel.

 

Zur Pressemitteilung von Caritas in NRW