esperanza

Beratungs- und Hilfenetz vor, während und nach der Schwangerschaft 

Eine Schwangerschaft kann sehr unterschiedliche Gefühle auslösen:
Vielleicht freuen Sie sich sehr auf das Leben mit einem Kind und fragen sich, was Sie zu seiner gesunden Entwicklung beitragen können? Vielleicht machen Sie sich Sorgen, ob Sie ein Leben mit Kind überhaupt bewältigen können? Denken Sie an einen Schwangerschaftsabbruch? An Adoption? Sie suchen ganz dringend die für Sie passende Beratungsstelle?

Unter dem gemeinsamen Namen esperanza haben im Jahr 2000 die katholischen Träger der Beratungsstellen für Schwangere und ihre Familien im Erzbistum Köln ihre Kompetenz und langjährige Erfahrung gebündelt. Die Träger der Caritas, des Sozialdienst katholischer Frauen (SkF), des Sozialdienst katholsicher Frauen und Männer (SKFM) bieten ein umfassendes Beratungs- und Hilfenetz vor, während und nach einer Schwangerschaft an.

Pontifikalamt am 26. November um 10:00 Uhr

20 Jahre esperanza im Erzbistum Köln

Beratung auch online

individuell, vertraulich & anonym

Ganz gleich, in welcher Lebenssituation Sie sind, was immer Sie wissen möchten, unser online Angebot von esperanza richtet sich nicht nur an Schwangere, sondern an alle, die Fragen im Zusammenhang mit Sexualität, Schwangerschaft, Geburt oder als junge Eltern haben: Frauen und Männer, Jugendliche und Familien. esperanza leistet individuelle Beratung und konkrete Hilfe: Vor, während und nach einer Schwangerschaft.

Alles bleibt dabei vertraulich und anonym, wir garantieren einen sicheren Datenschutz.

esperanza vor Ort

Alle Beratungstellen alphabetisch nach Region

Caritasverband für den Rheinisch-Bergischen Kreis e.V.
Cederwaldstr. 22
51465 Bergisch-Gladbach

Caritasverband Bonn e.V.
Dyroffstr. 7
53113 Bonn

Caritasverband Rhein-Kreis-Neuss e.V.
Unter den Hecken 44
41539 Dormagen

Sozialdienst kath. Frauen und Männer Düsseldorf e.V.
Metzer Str. 18
40476 Düsseldorf

Caritasverband Euskirchen e.V.
Wilhelmstr. 52
53879 Euskirchen

Sozialdienst kath. Frauen e.V. Rhein-Erft-Kreis
An St. Severin 11-13
50226 Frechen

Caritasverband für den Oberbergischen Kreis e.V.
Talstr. 1
51643 Gummersbach

Sozialdienst kath. Frauen e.V. Köln
Mauritiussteinweg 77-79
50676 Köln

Sozialdienst kath. Frauen e.V. Leverkusen
Goethestr. 3
51379 Leverkusen

Sozialdienst kath. Frauen und Männer Mettmann e.V.
Neanderstr. 68-72
40822 Mettmann 

Sozialdienst kath. Frauen e.V. Neuss 
Dunatusstr. 36b
41468 Neuss

Caritasverband Remscheid e.V.
Blumenstr. 9
42853 Remscheid

Sozialdienst kath. Frauen e.V.
Bonn und Rhein-Sieg-Kreis
Hopfengartenstr. 16
53721 Siegburg

Caritasverband Wuppertal/Solingen e.V.
Neuenhoferstr. 127
42657 Solingen

Caritasverband Wuppertal/Solingen e.V.
Kasinostr. 26
42103 Wuppertal

Hilfe & Beratung in drei Phasen

Wir begleiten Sie gerne und zu jedem Zeitpunkt

Manchmal kommt es schon zu Unsicherheiten und zwiespältigen Gefühlen, bevor ein Paar grundsätzlich beschließt, ob Kinder zur gemeinsamen Lebensplanung gehören sollen. Dann ist es gut, Ansprechpartner zu haben, die kompetent und verschwiegen, aus einer gewissen Distanz und doch mit Einfühlungsvermögen zuhören und Gedankenanstöße geben.

Die Schwangerschaftsberatungsstellen sind dieser Aufgabe verpflichtet und beraten Paare, Männer und Frauen auch unabhängig von Schwangerschaft und Geburt bei Fragen zu Sexualität, Familienplanung oder Methoden der Empfängnisregelung.

Wenn Paare nach der Entscheidung zur Gründung einer Familie lange auf eine Schwangerschaft warten, können die Auswirkungen eines unerfüllten Kinderwunsches unter Umständen zu emotionalen Krisen führen. Der psychische und physische Stress oder nach erfolgloser medizinischer Behandlung verstärkt dies häufig noch.

In dieser Situation bieten Ihnen die Beraterinnen und Berater bei esperanza Raum und Zeit, Ihre Wünsche und Bedürfnisse, Ängste und Enttäuschungen wahrzunehmen und mit dem Partner oder der Partnerin zu besprechen. Sie haben Gelegenheit, sich in Ruhe mit Chancen, Risiken und Grenzen verschiedener Methoden auseinander zu setzen und gemeinsam Entscheidungen zu treffen. Wir begleiten Sie dabei, mit ihren Erlebnissen umzugehen und Perspektiven für ihr weiteres Leben zu entwickeln.

Nehmen Sie Kontakt zu uns auf - kostenlos und anonym.

Schwanger – und jetzt? Eine Schwangerschaft - egal ob gewollt oder ungewollt - kann einen sehr verunsichern.

Sie erwarten ein Kind? Eine Schwangerschaft löst je nach Lebenssituation unterschiedliche Reaktionen und Gefühle aus: Freude und Hoffnung, aber auch Unsicherheit und Sorge. Sie haben ein Recht auf Beratung in allen Fragen, die eine Schwangerschaft oder die Geburt Ihres Kindes betreffen. Wir nehmen uns Zeit für Sie und suchen nach individuellen Wegen: Im Vordergrund steht für uns die ganz persönliche Lösung für Ihre Zukunft und die Ihrer Familie. Gemeinsam mit Ihnen planen wir konkrete Schritte.

Wir sind Ihre Ansprechpartner bei

  • persönlichen Lebens- und Beziehungsfragen
  • Krisen in der Paarbeziehung und familiären Konflikten, die durch die Schwangerschaft ausgelöst wurden
  • gesundheitlichen Fragen oder Problemen
  • Fragen zur Pränataldiagnostik
  • Fragen bei zu erwartender Behinderung des Kindes
  • der Gestaltung Ihres zukünftigen Lebens mit dem Kind
  • bei finanzieller und sozialer Not

Wir informieren Sie über

  • Möglichkeiten der Geburtsvorbereitung und Hebammenhilfe
  • Leistungen der Krankenkasse rund um Schwangerschaft und Geburt
  • finanzielle Beihilfen: Unterhalt, Grundsicherung, Elterngeld, Kindergeld etc.
  • rechtliche Angelegenheiten: Mutterschutzgesetz, Kindschaftsrecht, Ausländerrecht, Adoption etc.
  • weitere Fachdienste und Gruppenangebote

Wir bieten Ihnen ganz konkrete Hilfestellungen bei der

  • Kontaktaufnahme zu Behörden, weiteren Fachdiensten oder Kirchengemeinden
  • Durchsetzung von Rechtsansprüchen
  • Wohnungssuche
  • Vermittlung von Sachleistungen
  • Erschließung finanzieller Hilfen, z. B. Bundesstiftung Mutter und Kind, kommunale oder kirchliche Fonds

Die für einen Abbruch notwendige Bescheinigung über die Durchführung der Beratung stellen wir nicht aus. Unser Beratung stellt den Schutz des ungeborenen Lebens in den Mittelpunkt.

Nehmen Sie Kontakt zu uns auf - kostenlos und anonym

Pränataldiagnostik

Pränatale Diagnostik führt häufig zum Abbau von Ängsten, schafft aber manchmal zusätzliche Verunsicherung, die schwangere Frauen und ihre Partner sehr belasten und sie vor existenzielle Entscheidungen stellen.

Der Begriff „Pränataldiagnostik“ umfasst alle vorgeburtlichen Untersuchungen bei Schwangeren und deren ungeborenen Kindern, mit denen festgestellt werden soll, ob beim Kind bestimmte Erkrankungen oder Fehlbildungen vorliegen oder nicht. Mit Hilfe von vorgeburtlichen Untersuchungen lässt sich eine begrenzte Anzahl von Erkrankungen oder Schädigungen des Kindes feststellen.

In Einzelfällen ist es möglich gesundheitliche Beeinträchtigungen des Kindes während der Schwangerschaft zu behandeln. Pränataldiagnostik kann Ihnen trotz unauffälliger Untersuchungsergebnisse keine 100% Sicherheit für ein gesundes Kind geben.

Mehr oder weniger alle schwangeren Frauen sind heutzutage in der Situation, sich mit der Frage auseinandersetzen zu müssen, ob und wenn ja, welche Untersuchungen sie in ihrer Schwangerschaft von Ärztin oder Arzt durchführen lassen möchten. Es gibt vorgesehene und durch die Krankenkasse finanzierte Untersuchungen (wie z.B. die Ultraschalluntersuchungen in der 10., 20.und 30. Schwangerschaftswoche) und weitere, die in der Regel selbst zu finanzieren sind. Es ist oft nicht einfach, sich in dem breiten Angebot für eine Diagnostik zu entscheiden, aber es kann Ihnen auch schwer fallen, auf vorgeburtliche Untersuchungen gänzlich zu verzichten.

Unabhängig von der Beratung durch Ihre Ärztin oder Ihren Arzt haben Sie einen Rechtsanspruch auf Beratung in einer anerkannten Schwangerschaftsberatungsstelle, wo Sie sich informieren oder mit einer Beraterin über Ihre Fragen in der Schwangerschaft auseinandersetzen können.

Mit unserem Beratungsangebot unterstützen wir Sie, eine Haltung zum persönlichen Umgang mit pränataldiagnostischen Untersuchungen zu finden. Sie können sich im Beratungsgespräch mit einer unabhängigen Beraterin über Ihre Ziele und Wünsche klar werden und sich damit auseinandersetzen, welche Bedeutung ein auffälliges Ergebnis bei Ihrem Kind für Sie hätte.

Wenn Sie nach einer Untersuchung mit einer schlechten Nachricht konfrontiert werden, ist Ihr Arzt oder Ihre Ärztin verpflichtet, Sie auf Beratungsmöglichkeiten in einer Schwangerschaftsberatungsstelle hinzuweisen. Bei uns finden Sie kompetente und einfühlsame Gesprächspartnerinnen, die für Sie und Ihren Partner da sind. In der Beratung werden Sie darin unterstützt Ihre ambivalenten Gefühle zu sortieren, Perspektiven für Ihre Lebenssituation zu entwickeln und Ihre ganz persönlichen Entscheidungen zu treffen.

Ist zu erwarten, dass Ihr Kind krank oder behindert zur Welt kommen wird, erhalten Sie zusätzlich zu den Informationen der behandelnden Ärzte von uns weitere Informationen in allen für Sie wichtigen Fragen Ihrer Schwangerschaft und nach der Geburt Ihres Kindes. Sie können sich auch an uns wenden, wenn Sie Hilfe bei der Verarbeitung eines Schwangerschaftsabbruchs suchen.

Weitere Informationen zu einzelnen Untersuchungsmethoden und den damit verbundenen Fragen finden Sie im Internet unter www.skf-bayern.de  sowie unter www.schwanger-info.de.

Alleinerziehend sein - und nun?

Schwangere Frauen, die sich bereits in der Schwangerschaft darauf einstellen müssen, dass sie ihr Kind alleine erziehen werden, können sich schon vor der Geburt des Kindes beraten lassen.

Die Trennung vom Partner und Kindesvater bringt für schwangere Frauen häufig viele Fragen in Bezug auf die elterliche Sorge und die eigene Existenz- und Unterhaltssicherung mit sich. In unserer Schwangerschaftsberatung können Sie sich unter anderem umfassend darüber informieren, welche Hilfen Sie bereits in der Schwangerschaft erhalten können, wer Sie mit Kind unterstützen kann, welche Kinderbetreuungsmöglichkeiten in Ihrer Nähe sind und welche (Unterhalts-)Rechte Sie gegenüber dem Kindesvater haben. Beratungsstellen helfen Ihnen auch bei der Beantragung von konkreten Hilfen und staatliche Leistungen (wie z. B. Elterngeld, Kindergeld) und bei der Durchsetzung von Rechtsansprüchen (wie z. B. Sozialhilfe, Grundsicherung für Arbeitssuchende, Unterhaltsvorschuss etc.). Manche Schwangerschaftsberatungsstellen bieten auch Gruppen für allein Erziehende – teilweise mit Kinderbetreuung - an.

Sie sind gerade Mutter oder Vater geworden?

Nach einer Schwangerschaft ist alles anders. Bei esperanza werden Ihre Fragen im Zusammenhang mit der Geburt eines Kindes fachgerecht und vertraulich beantwortet. Sie erhalten wertvolle Informationen und bei Bedarf konkrete Unterstützung. 

Wir beraten Sie

  • bei allen Fragen, seelischen oder gesundheitlichen Problemen nach der Geburt
  • bei einer Frühgeburt oder Behinderung des Kindes
  • bei Partnerkonflikten, die durch die neue Situation entstanden sind
  • wenn Sie Ihr Kind allein erziehen
  • bei Fragen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf
  • in Fragen der Familienplanung und Empfängnisregelung

Wir unterstützen Sie konkret, wenn Sie

  • materielle oder finanzielle Probleme haben
  • Rat und Hilfe bei Ernährung und Pflege Ihres Kindes benötigen (z.B. durch die Vermittlung einer Familienhebamme)
  • Ihre (Schul-) Ausbildung oder Ihr Studium fortsetzen wollen
  • Kinderbetreuung brauchen
  • soziale Kontakte zu Gleichgesinnten (z.B. in Eltern-Kind-Gruppen) suchen

Wir beraten Sie auch bei Problemen nach einem Schwangerschaftsabbruch, und wir unterstützen Sie nach einer Fehl- oder Totgeburt oder dem frühen Tod Ihres Kindes darin, mit Ihrer Trauer umzugehen und nach Perspektiven zu suchen.

Babynest

„Babynest – Leichter Start mit Kind“

Zum Konzept der esperanza-Schwangerschaftsberatung gehören auch sogenannte flankierende Maßnahmen wie Geburtsvorbereitung und Eltern-Kind-Treffs. Mit „Babynest“ halten wir in Kooperation mit der Familienbildung im Erzbistum Köln ein sinnvolles und qualitativ hochwertiges Angebot auf diesem Gebiet vor.

Inhaltlich orientieren sich die Kurse an der Kleinkindpädagogik der Kinderärztin Emmi Pikler und vermitteln den jungen Müttern und Vätern ein Basiswissen über die Versorgung und Erziehung ihrer Kinder in den ersten Lebensjahren. Die Mütter und Väter erlernen Alltags- und Erziehungskompetenz durch Anleitung und Austausch in der Gruppe und in einem für Kinder und Erwachsene sinnvoll gestalteten Raum. Gemeinsam können die beiden katholischen Institutionen einen wichtigen Beitrag leisten, Eltern in schwierigen Lebenslagen von Anfang an in ihrer Elternschaft zu unterstützen. Sie tragen damit zur frühen Förderung und manchmal auch zur Vermeidung von Kindeswohlgefährdung bei und dienen so dem Schutz des Lebens von Müttern und Kindern.

Beratung für Väter 

leben Sie ihre Vaterrolle aktiv

Immer mehr Väter leben ihre Vaterrolle aktiv und wollen von Anfang an eine gute Beziehung zu ihrem Kind aufbauen. Die Männer sehen den Aufgaben, die auf sie zukommen, wenn sie Vater werden, meist mit Stolz und Freude entgegen, aber auch mit Fragen und Zweifeln.

Das Angebot der esperanza-Väterberatung kann bis zum 3. Lebensjahr des Kindes kostenfrei, anonym und unabhängig von Nationalität oder Religionszugehörigkeit in Anspruch genommen werden und unterliegt der Schweigepflicht.

Zudem begleiten die Väterberater Jungen in ihrer Entwicklung zum Mann und sprechen mit Ihnen über Liebe, Partnerschaft, Sexualität und Familienplanung.

Immer mehr Männer wollen ihre Vaterrolle aktiv mitgestalten, sehen sich aber zugleich mit großen Herausforderungen konfrontiert.

Wir beraten Sie zu

  • allen Fragen rund um Ihre Vaterschaft
  • Vereinbarkeit von Familie und Beruf
  • Elternzeit- und Elterngeld-Regelungen
  • finanziellen Problemen im Zusammenhang mit der Geburt eines Kindes
  • Partnerschaftskonflikten aufgrund von Schwangerschaft oder Geburt
  • Fragen zum Unterhalt sowie Kindschafts- und Sorgerecht

Angebote nach Ihren Bedürfnissen

Wählen Sie, ob Sie die schnelle und anonyme Online-Beratung oder die persönliche Beratung durch erfahrene esperanza-Berater in einer Beratungsstelle vor Ort in Anspruch nehmen.

In Vätergruppen können Sie sich über alle Themen rund um die Geburt und die ersten Erfahrungen mit Ihrem Kind austauschen.

Auch gemeinsame Beratungsgespräche mit Ihrer Partnerin und einer Beraterin sind möglich.

Nehmen Sie Kontakt zu uns auf - kostenlos und anonym

Gewalt an Frauen

Schutz für sich selbst und das ungeborene Kind

Ich werde geschlagen. Was kann ich tun?

Schwangerschaft in Zusammenhang mit Gewalt zu bringen, fällt vielen Menschen nicht leicht zu denken. Darüber zu sprechen ist noch ein viel größeres Tabu. In Deutschland ist jedoch jede vierte Frau von häuslicher Gewalt betroffen. Für einen Teil der Frauen ist die Schwangerschaft der Beginn für häusliche Gewalt durch ihren (Ex-) Partner oder andere Familienmitglieder. Wenn Sie in der Schwangerschaft geschlagen, bedroht oder gedemütigt werden, ist es besonders wichtig, Unterstützung und Hilfe zu erfahren, damit Sie sich selbst und Ihr ungeborenes Kind schützen können. In akuten Bedrohungssituationen rufen Sie bitte immer die Polizei.

Durch das Gewaltschutzgesetz gibt es für Sie verschiedene Handlungsmöglichkeiten. Wenn Sie sich in einer solchen Krisensituation allein, ängstlich und ratlos fühlen, können Sie bei uns kurzfristig einen Beratungstermin erhalten. Wir entwickeln mit Ihnen zusammen einen Notfallplan und helfen Ihnen, vorübergehende Lösungen zu finden. Manchmal ist es notwendig, eine finanzielle Hilfe zu beantragen, eine Notunterkunft (z. B. Frauenhaus) zu finden oder den Kontakt zu einer Rechtsanwältin herzustellen. Wir haben Kenntnis über alle wichtigen Anlaufstellen, die für Sie hilfreich sein können. Während dieser schwierigen Zeit können wir Sie in regelmäßigen Gesprächen begleiten.

Auch die Mitarbeiterinnen der elf lokalen Vereine des Sozialdienstes katholischer Frauen (SkF) im Erzbistum Köln bieten Opfern häuslicher Gewalt Beratung und Unterstützung an. Bundesweit betreiben sie gemeinsam mit weiteren SkF-Vereinen einen Beratungs-Chat, in dem Mädchen und Frauen mit Gewalterfahrung einen anonymen Zugang finden: www.gewaltlos.de 

Weibliche Genitalverstümmelung / Beschneidung (FGM/C)

Weibliche Genitalverstümmelung/Beschneidung kann Auswirkungen auf die Schwangerschaft haben, auf die Geburt, die allgemeine Gesundheit und auf ein mögliches Asylverfahren.

Sind Sie von FGM/C betroffen oder bedroht? Esperanza unterstützt Sie mit Kompetenz und Feingefühl. Auf der Website fgm-caritasnet.de finden Sie eine Sammlung von Informationen, Materialien und Anlaufstellen für betroffene Frauen, Familien und Fachkräfte.

Sexualpädagogische Angebote

der katholischen Schwangerschaftsberatung „esperanza“

  1. Sexualpädagogik ist mehr als Aufklärung! Wir fördern das Selbstvertrauen und die Identitätsentwicklung der Jugendlichen.
  2. Wir fördern die Fähigkeit der partnerschaftlichen Kommunikation und helfen, die eigenen Bedürfnisse zu reflektieren und zu artikulieren.
  3. Sexualpädagogische Angebote bereiten selbstverantwortliches Denken vor und fördern Eigenverantwortung, Selbstachtung und Wertschätzung gegenüber sich selbst und Anderen.
  4. Wir sensibilisieren Jugendliche, eine wertorientierte, lebensbejahende und lustvolle Sexualität zu entwickeln und diese respektvoll sich selbst und anderen gegenüber zu leben.
  5. Wir schaffen Bewusstheit für die Verbindung von Sexualität, Fruchtbarkeit und Verantwortung.
  6. Wir setzen uns ein für eine unabdingbare Prävention vor sexualisierter Gewalt.
  • Pubertät – Zeit der Veränderung - Stärkung des Selbstwertgefühls
  • Freundschaft und Partnerschaft – Selbstvertrauen und Beziehungskompetenz stärken
  • Lust und Freude am eigenen Körper und am Körper des anderen – sensibler Umgang mit sexuellen Bedürfnissen
  • Fruchtbar sein - sich der eigenen Fruchtbarkeit bewusstwerden
  • Miteinander schlafen…? Einstellungen, Meinungen, Orientierung
  • Verhütung - wie, wann, womit?  Fragen an die Partnerschaft
  • Schwanger werden - Verantwortung für neues Leben
  • Lebensentwürfe und Lebensgestaltung
  • Auseinandersetzung mit Normen und Werten
  • Umgang mit Medien und Pornographie
  • Förderung von Akzeptanz, Toleranz und Solidarität
  • Auseinandersetzung mit sexueller Gewalt und Prävention  
  • Sexualität Werte orientiert entwickeln
  • Sexualpädagogische Veranstaltungen/ Projekte und Unterrichtsgestaltung mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen im schulischen und außerschulischen Bereich
  • Konzeption und Durchführung von Präventionsprojekten
  • Beratung und Hilfe zu den Themen: Liebe, Freundschaft, Sexualität…
  • „babybedenkzeit“: präventives Angebot mit lebensechten Babysimulatoren zur Vermeidung ungewollter Schwangerschaft
  • "MFM - My fertility matters": wertorientiertes Präventionsangebot

Material & Links

Weitere Infos rund ums Thema

esperanza Schwangerschaftsberatung (c) DiCV

Jahresbericht "20 Jahre Schwangerschaftsberatung esperanza"

Seit dem Jahr 2.000 hat die esperanza-Schwangerschaftsberatung im Erzbistum Köln knapp 185.000 Frauen und Männer beraten. Fast 50 Millionen Euro wurden vom Erzbistum in den Fachdienst investiert, um tausenden Familien den Start in ein Leben mit Kind zu erleichtern. 15 esperanza-Beratungsstellen an 43 Standorten im
Erzbistum Köln bieten ihre Hilfe an – vor Ort, telefonisch oder online. Alle Einzelheiten finden Sie im aktuellen Jahresbericht esperanza. 

Wort des Bischofs (22.11.20): Esperanza schenkt Hoffnung!

In dieser Woche feiert Esperanza seinen 20. Geburtstag. Das Beratungs- und Hilfenetz vor, während und nach einer Schwangerschaft hat in den vergangenen Jahren über 185.000 Menschen geholfen. Höchste Zeit für eine Würdigung von Kardinal Woelki.

fragen

Fragen und Methoden in der Systemischen Beratung

Diese praxisnahe Arbeitshilfe erleichtert den Einstieg in neue Methoden und Techniken der Systemischen Beratung. Erfahrene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter finden in ihr weitere Anregungen zu verschiedenen Beratungsanlässen. "Fragen erwünscht" hat 84 Seiten, ist praktisch und klar strukturiert. 

Bestellen können Sie die Arbeitshilfe beim Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln bei anke.hirsch@caritasnet.de zum Preis von 14,50 Euro.

Ihr Kontakt zu uns

Ansprechpartner Presse

Markus Harmann

Markus Harmann

Stabsabteilungsleiter
Information und Kommunikation

Ansprechpartnerin esperanza

Anke Hirsch

Anke Hirsch

Referentin für
Schwangerschaftsberatung „esperanza", Adoptions- und Pflegekinderdienste

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